Oktober 12

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Mein September 2021: Tränen beim Abstillen und Vorfreude auf Förderung

Es wird Herbst und ich genieße die klare, frische Luft an jedem Morgen, den ich draußen beginne. 

Ich habe schon oft gehört, dass der Herbst das Thema Loslassen mit sich bringt - und genau so war es bei mir in diesem Monat: Ich habe eine meiner Lieblingsaufgaben als Mama losgelassen: das Stillen.

Wer loslässt, hat beide Hände frei für etwas Neues, was dann auch prompt in mein Leben kam: Ganz unterwartet ergab sich die Möglichkeit einen Förderantrag zu stellen!

Wie genau Du auch Anteil daran haben kannst, erfährst Du im zweiten Teil des Artikels.

September-Sonnenaufgang. Ich liebe diese Frische und die Farben, ...

... wenn sich der Herbst ankündigt.

Ein tränenreicher und sehr heilsamer Abstillprozess

Schon länger hatte ich mit dem Gedanken gespielt, das Stillen endgültig zu beenden. Ich wollte einfach nicht mehr. Und dennoch zögerte ich, hatte ich das Stillen doch immer unendlich genossen und gefeiert. Außerdem ist Lukas unser drittes und letztgeborenes Kind. Wenn ich abstillen würde, wäre diese Lebensphase der Schwangerschaft und Stillzeit wirklich vorbei.

Ein langer, sehr heilsamer Prozess  begann. Ich sprach viel mit meinen Freundinnen und natürlich Matthias über meine Gefühle, weinte viel und gab allem, was sich in dieser Phase zeigte, viel Raum. Ich genoss jedes Stillen, als wenn es schon das letzte wäre und schrieb auch einen Blogartikel darüber.

Für diesen Artikel habe ich besonders viele und schöne Rückmeldungen bekommen. Ich wurde sogar ermutigt, diesen Artikel an bestimmte Elternzeitschriften zu schicken und featuren zu lassen! Ich bin gespannt, was daraus wird.
Ich bin jedenfalls sehr dankbar dafür, dass sich so viele von meinen Worten haben berühren lassen und sie Anteil an diesem für mich so wertvollen Prozess genommen haben.

Mittlerweile haben Lukas und ich zum letzten Mal gestillt. Es war ein schöner und sehr bewusster Abschied, den Lukas auch selbst mitgestaltet hat. 

Eins der letzten Male Stillen auf der Arbeitsplatte 😉

Ein spontaner Antrag auf Förderung

Über eine Anzeige auf Social Media wurde ich auf ein von der EU subventioniertes Förderprogramm für Unternehmer*innen aufmerksam, die ihre Dienstleistungen digitalisieren wollen. Bingo! 

Ich muss gestehen, dass ich kurz gezögert habe - es hörte sich irgendwie zu schön an, um wahr zu sein: Wenn mein Antrag durchgeht, bekomme ich 80% meiner Ausgaben für die Digitalisierung eines Projektes erstattet. Achtzig Prozent!

Das bedeutet, dass ich diese eine Idee jetzt von A bis Z angehen kann und sogar noch alle technischen Workflows an einen Dienstleister abgeben kann! Die Idee zu meinem Wunschprojekt schlummert seit mindestens zwei Jahren in mir und ich habe sie immer wieder aus Zeitgründen und - ehrlicherweise - wegen immer wieder verlorenen Diskussionen mit meinem Imposter nie umgesetzt.  Strategische und vertriebliche Beratung und Umsetzung ist auch mit dabei. Ich würde sagen: Ein Paradiesangebot für jede*n Solopreneur*in!!

Welche Idee ich umsetzen werden? Es wird um die Frage gehen, wie wir als Paar auch in der Familiengründungsphase eine lebendige Beziehung und ohne großen Zeitaufwand liebevoll verbunden bleiben. 

Da diese Möglichkeit für mich eine riesen Chance ist, möchte ich gut vorbereitet in die professionelle Kursproduktion gehen. 

Deshalb habe ich mich entschieden, für einen besonderen Preis einen Beta-Kurs zu starten mit dem Titel: "Wie wollen wir leben? Die Zukunftsperspektive für Deine Partnerschaft mit Kind."

Dieser Kurs ist genau richtig für Dich, wenn Du Dich wieder mit Deinem Partner verbunden fühlen willst (anstatt gefühlt nur noch in einer WG zu leben) und Du auch nicht daran glaubst, dass mit Kindern die Liebe flöten geht, aber nicht weißt, wie ihr sie wieder spüren könnt.

Passt das? Dann freue ich mich riesig, Dich in meinem Beta-Kurs willkommen zu heißen. Wir starten am 31.10.2021, schaffen jede Menge neue Perspektiven für Dich und Deine Partnerschaft und das ganze kostet nur 77 €!

Was im September sonst noch los war:

  • Wir hatten ein Haustier! Für eine Woche zog die Kröte namens "Kröti" bei uns ein, fraß viele unserer Fruchtfliegen und wurde zum gefeierten Forschungs- und Kuschelkumpel unserer Kinder.
    Da "Kröti" auf Wunsch unserer Kinder nicht alleine leben, sondern mit einem Partner viele Nachkommen zeugen sollte, verbrachten wir einige Abende in der Dämmerung damit, nach einem Begleiter zu suchen. Leider erfolglos, sodass wir uns nach einer Woche dazu entschieden, "Kröti" die Suche nach einer Familie in der Wildnis unseres Gartens wieder selbst zu überlassen.
    Mach's gut, "Kröti", und danke für die vielen Erkenntnisse über Kröten, die wir durch die Zeit mit Dir geschenkt bekommen haben!

Wo ist Kröti?

Die Mimese funktioniert perfekt!
(Oder ist meine Kamera einfach zu schlecht?! :-D)

  • Ich habe so viel gebloggt wie nie: Ich habe im September ganze sechs Artikel veröffentlicht!! Bäm, macht das Spaß!

September ist...

...Federweißer-Zeit. (unbezahlte Werbung ;-))

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  1. Liebi Isabelle. Ich fühle mit dir. Ich habe 10 Jahre am Stück gestillt (3 Mädels nacheinander, teils Tandem). Aber auch mir fiel es schwer Abschied zu nehmen. Ich drücke dich und freue mich mit dir, über den wichtigen Schritt, den ihr gemeistert habt! Danke fürs Mitnehmen durch den Tag.
    Herzliche Grüessli Jeannine

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