August 8

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Mein Juli 2021: Urlaub, Freude, Panik

Eine Woche Spiekeroog: Freude über meine Entscheidung zu kündigen

Direkt zu Beginn der Sommerferien in NRW bin ich mit meiner Großfamilie (also mit meinen Eltern und Geschwistern) in unseren alle zwei Jahre stattfindenden gemeinsamen Urlaub gestartet. Wir alle lieben Spiekeroog, da wir als Kindern oft und lange dort Urlaub gemacht haben. Ich habe es genossen, die wundervolle Dünenlandschaft anschauen zu können, darin spazieren zu können, die Meeresluft immer riechen zu können und das Meer täglich besuchen zu können.

In dieser Woche war die Freude über meine Entscheidung, den Lehrerberuf endgültig an den Nagel zu hängen, ganz präsent. Mein Mann und ich haben einen langen Spaziergang bis zum Westend Spiekeroogs gemacht und in jeder Faser des Körpers gespürt, welche Ent-LAST-ung diese Entscheidung mit sich bringt. Für mich in meiner beruflichen Weiterentwicklung, und für uns als Paar und Familie.

Dieses Selfie von Matthias und mir entstand bei unserem Spaziergang.
Die Leichtigkeit steht uns ins Gesicht geschrieben!

Außerdem startete ich mein erstes CoBlogging der Content Society, für das ich seit diesem Monat die Gastgeberin sein darf. Ich bin sehr dankbar für diese neue Aufgabe, denn sie motiviert mich neu, bringt ein weiteres finanzielles Grundrauschen in meine Selbständigkeit und wird dazu führen, dass ich regelmäßiger und häufiger blogge.

Eine Woche Zuhause: Altes abschließen, Neues starten

In der zweiten Ferienwoche hatte ich mir vorgenommen, angefangene Projekte, wie z.B. unfertiges Lernmaterial, an der Zukunftsschule fertig zu stellen, sowie den anstehenden Urlaub vorzubereiten.

Dabei entstand auch mein 12von12 im Juli - an einem wunderbar normalen Waschtag. Ich liebe ja wirklichkeitsnahe Posts im Internet und freue mich, mit diesem Post meinen Beitrag dazu zu leisten!

Prost! Ich am Morgen des 12. Juli 2021 und ich mache mein erstes Selfie für #12von12.
Wenn ich eins NICHT kann, dann ist es morgens verwuschelt und verschlafen aussehen.

3 Wochen Schweiz: Von außen betrachtet alles wunderbar

Danach ging es los in die Schweiz zu meinem Network-Buddy und mittlerweile Freundin Anna.

Anna und ich haben seit letztem Jahr online eine enge Verbindung geknüpft. Ich habe sie eine Weile als Familienberaterin begleitet und wir haben gemeinsame Abende für Mamas veranstaltet, bei denen wir natürlich auch unsere Lieblingsprodukte vorgestellt haben. Aus dieser Verbindung entstand die Idee für einen Besuch bei ihr in der Schweiz. Mein Mann, der die Berge besonders liebt, war sofort begeistert.

Und so starteten wir erst nach Zürich, wo wir ein paar Tage mit Anna und ihren Kindern auf Städteentdeckungstour gingen und Tram fuhren (ganz wichtig für meinen Erstgeborenen!). Danach sind wir gemeinsam in das Ferienhäuschen direkt am Bodensee gestartet.

Anna und ich

Von außen betrachtet war es ein wunderbarer Urlaub: Wir konnten sowohl Berge als auch Wasser genießen und tolle Ausflüge mit den Kindern machen. Wir sind viel schwimmen gegangen und haben Stand Up Paddling ausprobiert. Annas Familie und wir waren uns direkt sympathisch und wir haben schöne Abende gemeinsam verbracht. 

Ich habe dazu noch meine Blogger-Buddy Yvonne live getroffen, was wir beide sehr genossen haben!

Yvonne und ich haben unabgesprochen in der gleichen Gegend Urlaub gemacht und diesen schönen "Zufall" direkt für ein Live-Treffen genutzt!!

Und darauf haben wir natürlich direkt angestoßen!

Viele Themen und Panik

Doch in mir und damit auch in unserer Partnerschaft sind viele Themen aufgeploppt. Unser Evergreen ist die Selbsterlaubnis zur Selbstfürsorge. Wie oft ich mir im Urlaub NICHT erlaubt, morgens meine Zeit für mich allein zu nehmen! Da waren Gedanken wie: "Jetzt ist ja Urlaub - wir wollen ja nicht einfach unseren Wohenplan weiter durchziehen." oder "Ich mache ja schon das CoBlogging jeden Freitag, da habe ich ja Zeit für mich..." Sehr spannend! 

Und mein Mann hat erst in der letzten Woche gewagt, die langersehnte Bergtour alleine zu machen. Obwohl wir uns schon so lange mit diesem Thema beschäftigen, dürfen wir da noch so viel mehr wachsen.

Tolle Perspektiven vom Berg aus.

Analog zu diesen selbst produzierten Stolpersteinen kam uns der Alltag mit unseren Kindern viel trubeliger vor als sonst. Jetzt in der Rückschau überrascht mich das gar nicht! (So viel zum Thema die Familienberaterin kann sich eben selten selbst beraten.)

Dann kam der 1. August und verstrich - und DAS war der ERSTE offizielle Tag meiner hauptberuflichen Selbstsändigkeit!

Und ich habe ihn nicht gefeiert.

Warum? Ganz einfach: Mir war nicht danach. Ich hatte Panik. Und die hat mich mal eben ausblenden lassen, dass ich nun hauptberuflich selbständig bin. 

Reset und Neustart

Ich wäre nicht ich, wenn ich es jetzt dabei belassen würde. Die Panik ist fürs erste versorgt und heute wurde der offizielle Start in die Selbständigkeit gefeiert. Mit Panik, Aufregung und ganz viel Vorfreude!!! Denn die meiste Zeit ist es ein unglaublich leichtes und starkes Gefühl, dass ich diesen Schritt gewagt habe.

Spannenderweise ist der 8. August 2021, also heute, ein kraftvoller Neumond und damit der ideale Start in meine Selbständigkeit.
(Die Fotos vom Feiern gibt's im nächsten Rückblick!)

Hey - ich danke DIR, dass DU dabei bist und mich auf diesem unglaublichen Weg begleitest.

Au revoir, schöner Bodensee!

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