Februar 10

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„Ich bin wieder da!“ Mein Monatsrückblick für Januar 2021

Authentisches Bloggen (gepaart mit Schweißausbrüchen ;-)), ganz viel Zeit für mich und zum Arbeiten, tolle Erfolge in meinen Beratungen, neue Angebotsformate und eine Themenwoche: Der erste Monat des Jahres enthielt intensive Gefühle und viele Erkenntnisse für mich bereit. Viel Freude beim Lesen!

So viel Zeit wie noch nie

Echt jetzt? Wir haben die längsten "C-Ferien" seit dem ersten Lockdown, alle drei Kinder 24/7 zuhause und ich schreibe "so viel Zeit wie noch nie"? 

Ja, so fühlt es sich für mich an. Ich merke allerdings, dass ich etwas spezifischer sein muss: Ich habe so viel Zeit allein wie noch nie seit der Geburt meiner Kinder.

Warum ist das so? Das liegt hauptsächlich daran, dass mein Mann und ich uns ganz klar Zeitfenster für unsere Ziele 2021 geschaffen haben. Schon länger teilen wir uns die Erwerbsarbeit und die Carearbeit auf. Wir hatten allerdings bisher immer organisiert und abgesprochen, wer wann was wie lange macht. Seit Beginn des Jahres haben wir mit neuem Fokus endlich einen klaren Plan aufgestellt, der uns das ständige Organisieren erspart, unserer Woche Struktur gibt und jedem von uns mehr zeitliche Freiheit! So einfach und effektiv kann Familienleben sein, man muss nur erstmal drauf kommen! 😉

Jetzt arbeite ich auch so viel wie noch nie seit der Geburt meiner Kinder und es macht so viel Spaß! Denn ich habe mittlerweile drei Jobs, die ich so sehr liebe, dass sie sich nur ganz selten wie Arbeit anfühlen.

Start in die authentische Sichtbarkeit

Den Januar habe ich vor allem meinem Familienberatungs-Business mit Schwerpunkt auf der Begleitung von Müttern gewidmet. Ich hatte mir vorgenommen, wieder regelmäßig (mindestens alle zwei Wochen - yes!) zu bloggen und mithilfe von Klientinnen-Interviews für mein neues Angebotformat zu recherchieren. 

Das passte bestens zu meinem Motto für 2021: Authentische Sichtbarkeit! Der Artikel dazu hat mir beim Schreiben die Schweißperlen auf die Stirn getrieben, der Veröffentlichen-Button nochmal mehr. Vor lauter Verzweiflung habe ich meine Co-Blogger aus der Content Society um Unterstützung gebeten:

Meine Erkenntnis: Dieses authentische Zeigen mit meiner Schreibblockade im geschützten Raum und die humorvolle und liebevolle Akzeptanz meiner Online-Kolleginnen dort hat mir meine Kreativität zurückgebracht. Herausgekommen ist einer der bislang authentischsten Blogartikel, die ich je veröffentlicht habe.

Nach der Veröffentlichung haben mich so viele Menschen auf den Artikel angesprochen und mir geschrieben. Es ist ein tolles Gefühl, Menschen zu berühren und zu inspirieren, indem ich mich zeige!

Die ersten 1:1 - Beratungen des Jahres und neue Ideen

Ein ähnliches Gefühl hatte ich in diesem Monat nach meinen 1:1 - Begleitungen. Es gibt mir selbst so viel Energie zu spüren, wenn Frauen, die ich begleite, wieder in ihre Kraft kommen und für sich die nächsten Schritte klar haben.
Eine Mutter kam zum Beispiel mit den Wunsch in meine Beratung, mehr mit sich selbst im Reinen und dankbar für ihre aktuelle Lebenssituation zu sein. Durch die Geburt ihrer Tochter vor ungefähr einem Jahr hatte sie sich selbst komplett aufgegeben, worunter sie und auch ihre Partnerschaft gelitten haben. Wir haben erarbeitet, wie sie selbst in ihrer aktuellen Situation immer mehr zu sich selbst und ihren Bedürfnissen stehen und für sich selbst sorgen kann, um dann im zweiten Schritt mit ihrem Partner gemeinsame Schritte für lebendigere Partnerschaft im Alltag zu finden. Sie hat direkt nach unserer ersten Beratung das Gespräch mit ihrem Partner gesucht und mit ihm gemeinsam die ersten Dinge im Alltag umgesetzt - Bingo!
Dieses Beispiel ist fast schon ein Klassiker unter den Mama-Wegen in meiner Beratung. Ich kenne diese Selbstaufgabe nach der Geburt des ersten Kindes auch und habe auch hier schon darüber gebloggt.
In einer weiteren Beratung wünschte sich eine Mutter Klarheit darüber, ob sie ihren Sohn freilernen oder weiter zur freien Schule gehen lassen soll. Diese Beratung hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig und hilfreich ein klares Wertebewusstsein für die Familie ist. Hinzu kam bei der Mutter die Erkenntnis, dass jede Entscheidung, die wir als Eltern für unsere Familie und damit auch für unsere Kinder treffen, für den Moment genau richtig ist! Und dass wir jederzeit neue und andere Entscheidungen treffen können. Das war so wertvoll und kraftvoll!

Diese intensiven Begleitungen möchte ich gerne ausweiten: Ich werde in Zukunft Begleitungen über mindestens drei Monate anbieten. Dies könnte für Frauen interessant sein, die langfristig und nachhaltig Selbstfürsorge in ihren Alltag einbauen möchten.  Oder auch für Frauen, die ihren Alltag wirklich umstrukturieren möchten, sodass er immer mehr LEBEN wird! Elemente dieser Begleitung werden 1:1 - Gespräche über Zoom und Kontakt im Alltag durch Sprachnachrichten sowie Treffen in einer kleinen Gruppe aus gleichgesinnten Frauen sein.
Im Januar habe ich mit einigen Klientinnen Interviews geführt, um herauszufinden was für sie das ideale Begleitungsangebot wäre.
Ich freue mich schon darauf, dieses Angebot zu launchen!!

Themenwoche "Homeschooling mit Freude"

In der letzten Januarwoche startete ich ein Projekt, das ich schon seit Nicht-Ende der Weihnachtsferien als Idee im Kopf hatte. Durch den verlängerten Lockdown war ich vermehrt mit Eltern im Gespräch, die in unterschiedlichen Varianten immer wieder die folgende Frage an mich richteten: "Lernt mein Kind genug?" Viele Eltern fühlen sich momentan zerrissen zwischen Homeoffice und Homeschooling und der Betreuung vielleicht noch jüngerer Geschwisterkinder.

Die Themenwoche sollte mentale und emotionale Entlastung bringen und war vor allem an Eltern gerichtet, dessen Kinder auf freie Schule gehen. Diese Eltern verbindet, dass sie sich für ihr Kind freiere Bildung wünschen, als sie es selbst erlebt haben. Zudem vertrauen sie grundsätzlich den natürlichen Lernprozessen ihres Kindes. Das Vertrauen wird allerdings schnell wackelig durch Anspannung und hohem Workload. Wenn sie dann noch beobachten, dass ihr Kind im Corona-Lockdown zuhause so gut wie nichts freiwillig von den Aufgaben der Schule erledigt, ist es mit der Gelassenheit vorbei. Das ist ganz normal - allerdings nicht hilfreich, wenn man sein Kind gerade entspannt und voller Vertrauen begleiten will!

Durch die verschiedenen Impulse, Gespräche mit erfahrenen Freilerner-Eltern und den Austausch in der Gruppe konnten die Teilnehmerinnen Entlastung und eine Gemeinschaft aus Gleichgesinnten erfahren.

Die Top-Erkenntnisse der Woche waren u.a.

  • "...Dieses Gefühl, meinem Job nicht 100% gerecht zu werden, aber auch meinem Kind beim Homeschooling nicht, hat mich extrem unter Druck gesetzt. ... dann kam der AHA-Effekt. Ich bin das Problem 🙂 Mein Chef hat Verständnis, die Schule macht keinen Druck, was ich sehr sehr schätze. [Da sind] diese alten Muster, die hochkommen: 'Unser Sohn muss etwas lernen'. Als ich das erkannt habe, ging es mir besser" 🙂
  • Im Alltag ganz nebenbei, im freien Spiel lernen und auch beim Medienkonsum lernen unsere Kinder ganz leicht unendlich viele Dinge und direkt interdisziplinär. Zum Beispiel hat sich ein Kind gerade mit Tieren in China beschäftigt und dafür hat er z.B. folgende Lernfelder genutzt: Internetrecherche, biologisches Wissen über die Tiere in China, Geografie, und Rechtschreibung (da er die Tiernamen abgeschrieben hat).
  • Es gibt Kinder und Jugendliche in Deutschland, die ganz ohne Schule aufwachsen. Sie können jeden Schulabschluss auch ohne Schulbesuch machen und haben auch Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
  • ... 🙂

Ich freue mich sehr über die tolle Resonanz und die vielen Erkenntnisse, die sie durch diese gemeinsame Woche für sich mitnehmen konnten.

Ausblick auf den Februar 2021

Im nächsten Monat werde ich zunächst die Teilnehmerinnen, die nach der Themenwoche tiefer gehen möchten, intensiv begleiten. Ich probiere ein neues Format aus: eine Begleitung über einen Telegram-Kanal, ganz alltagsnah und lebensbezogen, und freue mich schon auf neue Erkenntnisse bei uns allen.

Außerdem habe ich Geburtstag - an Weiberfastnacht (11.02.2021)! Der letzte Geburtstag, den ich an Weiberfastnacht hatte, war mein 16.! Dieses Mal wird es sicher nicht so feuchtfröhlich und abgefahren... Ich habe mit meinen Kindern schon Kostüme herausgesucht, sodass die Karnevalsparty zumindest bei uns zuhause starten kann.

Ich werde außerdem meine zweite Themenwoche planen. Noch bin ich unschlüssig: Soll ich noch einmal "Homeschooling mit Freude" anbieten (verändert durch die Erfahrungen der ersten Runde und mit einigen anderen Elementen...?!) oder eher "Ganz viel ICH in all dem Wir"?

Ich lasse diese Frage noch wirken und bin gespannt auf meine (und gerne auch auf deine ;-)) Antwort!


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