März 2

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Was ist eigentlich Selbstannahme?

Bist Du auch Mama? Dann kennst Du sicher die folgenden Gedanken: 

"Ich wünschte, ich wäre gelassener."
"Ist es eigentlich okay, dass ich oft keine Lust auf das immer gleiche Rollenspiel mit meinem Sohn habe?"
"Warum bin ich eigentlich schon wieder müde?"

Das sind typische Beispiele von Selbstkritik und Selbstverurteilungen. Ich kenne sie sehr gut, denn es gab eine Zeit, da waren diese Art von Gedanken meine täglichen Begleiter. Und auch heute kommt es mitunter vor, dass mich diese Gedanken besuchen kommen!

Sie haben den unpraktischen und wenig hilfreichen Nebeneffekt, dass sie uns unsere Energie rauben und unsere gute Laune zunichte machen. Aber auch das Ankämpfen gegen diese Gedanken führt zu einer Negativspirale. 

Da hilft nur eins: Bedingungslose Selbstannahme.

Selbstannahme  - zurück ins Jetzt

Selbstannahme ist die Bereitschaft, Dich selbst mit allen Gefühlen, Gedanken, jetzigen und vergangenen Lebensumständen anzunehmen. Bedingungslos.

Sie bringt Dich wieder in den einzigen Moment, in dem Du wieder die Führung über Deine aktuelle Situation übernehmen kannst: Jetzt.

Es kann sein, dass es sich für Dich Selbstannahme zunächst wie eine Kapitulation anfühlt: "Okay, okay, ich geb's auf, so bin ich halt." Das ist nicht gemeint. Es ist eher ein Realisieren: "Ah, so ist es gerade. Das fühlt sich nicht okay an."

Was Du für Selbstannahme brauchst

Hilfreich sind diese zwei Fähigkeiten: Beobachten und Mitgefühl für Dich selbst.  

Je mehr Du Selbstannahme praktizierst, desto leichter wird es. Du kannst Dich zum Beispiel immer mal wieder im Alltag aus der Vogelperspektive beobachten und schauen, was Du so machst und wie es Dir dabei geht. Und dabei üben, nicht zu bewerten, was Du tust und wie Du es tust.

Selbstannahme bedeutet nicht: Selbstliebe

Das ist das Beste an der Selbstannahme: Du musst Dich noch nicht mal toll finden, sondern Du kannst erstmal bei "Es ist okay, dass ich mich gerade nicht okay finde" stehen bleiben! Das Geniale daran ist, dass genau das Dich in die Lage versetzt, den nächsten kleinen Schritt für Dich zu finden. Denn erst wenn Du ehrlich und klar Deinen momentanen Standort bestimmt hast, kannst Du für Dich definieren, was Du als nächstes brauchst. Und dieser nächste noch so kleine Schritt hat die Kraft, Dein Leben für Dich zu verändern.


Ganz viel ICH in all dem Wir.

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