April 10

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Mein März 2026: Freude, Flow & acht Tage Schweigen

Ich liebe den Frühling! Und ich liebe es, dass ich wieder blogge.

Mein Monatsrückblick lädt dich ein zu einem Streifzug durch meinen März - über ein wunderschönes Wochenende mit meinen Inner Family Flow - Kundinnen, eine nun offiziell abgeschlossene Ausbildung bis hin zu 8 Tagen Schweigen mit meinem Liebsten.

Hol' dir gerne einen Tee und mach es dir mit mir gemütlich. Schön, dass du hier bist!

MamaVisions Wochenende 6.-8. März 2026

Am Wochenende des Weltfrauentages war es wieder so weit: Zehn Mamas aus den unterschiedlichsten Ecken, aus Nord und Süd kamen auf den Benediktshof in Münster, um mit mir gemeinsam das 6. MamaVisions-Wochenende zu erleben - eine tiefgehende, IFS-prozessbasierte Mama-Auszeit.

Eine Mama reiste aus 900 km Entfernung an - und das schon zum zweiten Mal! Eine andere Mama organisierte, dass ihre eigene Mama in der Nähe eine Ferienwohnung hatte, um während der Programmzeiten auf dem Benediktshof für ihr Stillkind da sein zu können. Wieder eine andere Mama nahm das 4. Mal (!) in Folge teil und erinnerte sich voller Dankbarkeit über ihr persönliches Wachstum, das sie jetzt nochmal besonders wahrnehmen konnte: Bei ihrer ersten Teilnahme vor 1,5 Jahren war sie noch unter Tränen und voller Zweifel zum Wochenende aufgebrochen. Mittlerweile verbringt sie mehrere Wochenenden im Jahr nur für sich an verschiedenen Orten...

Glückliche Mamas, tolle Gemeinschaft: Ich genieße die MamaVisions-Wochenenden immer sehr, weil ich jeden Tag mehr die teilnehmenden Mamas aufblühen sehe.

Dieses Mal ging es um die eigene Freude und den Flow im Leben: Wie kann ich ganz leicht mehr von diesen Qualitäten in mein Leben einladen? Wie genau komme ich eigentlich in meine Freude? Wie kann mir das im Alltag gelingen?

Neben ganz viel Free Flow - Zeiten haben wir uns gemeinsam gespürt, getragen und tiefen Austausch erfahren. Beim gemeinsamen Start in den Tag habe ich ganz persönlich Details aus meiner eigenen Morgenroutine geteilt. Wir haben gemeinsam gesungen, dank einer sehr talentierten Teilnehmerin, die super schön singen und Gitarre spielen konnte. Wir sind gemeinsam aus der Komfortzone gegangen und alle Teilnehmerinnen haben ihren persönlichen nächsten Schritt hin zu einem friedvolleren Familienleben mit nach Hause genommen.

Darf ich vorstellen: Meine kuscheligen Mitarbeiter (selbstgenäht von meiner Tochter)
standen als Symbole für Innere Anteile zur Verfügung.

Ein besonderes Highlight war wieder das freie Tanzen, das jedes Mal dazu führt, dass alle überglücklich und voller Energie, wenn auch etwas k.o., ins Bett fielen.

Am Sonntag habe ich 10 aufgetankte, glückliche Mamas zurück in ihr Familienleben verabschiedet. Ich freue mich jetzt noch beim Schreiben über die Energie, die wir dort gemeinsam auf dem wunderschönen Benediktshof kreiert haben.

Hier findest du eine kurze Slide Show mit Eindrücken des Wochenendes.

So sehr ich es liebe, dass ich online all diese wunderbaren Mamas erreichen und ihnen helfen kann - diese Live-Wochenenden vor Ort sind durch nichts zu ersetzen! Und ich kann jetzt schon sagen: Es wird sie immer geben. 

Das nächste findet übrigens Anfang Oktober voraussichtlich auf einem Alpaka-Hof statt. Bist du dann auch dabei?

Ein Leben in Balance? Kann ich das überhaupt?

Die Sehnsucht nach der "richtigen" Balance beschäftigt mich, glaube ich, schon mein ganzes Leben. Im März habe ich es nochmal richtig gespürt: Ich war an drei von vier Wochenenden nicht zuhause, zwei davon habe ich aus beruflichen Gründen außer Haus verbracht. 

Dazwischen lagen "ganz normale" Schulwochen, d.h. für Matthias und mich: Arbeitszeiten und Kinderbegleitung im Wechsel. 

Ich habe nicht nur das MamaVisions - Wochenende durchgeführt, sondern auch eine neue Runde Inner Family Flow gestartet und meinen zweiten Einführungsworkshop für die erste Ausbildungsrunde von Inner Family Flow Mentor gerockt. 

Zwischendrin lag ein Wochenende, an dem ich endlich nach 3,5 Jahren offiziell meine IFS-Zertifizierung abgeschlossen habe! Juchuuuu!!

Meine Kinder und ich haben an dem anderen "freien" Wochenende noch meinem Neffen einen Geburtstagsbesuch in Bremen beschert, was wir alle sehr genossen haben.

Ende März ging es für meinen Mann und mich in ein achttägiges Schweigeretreat, das uns meine Eltern zum 40. Geburtstag geschenkt haben.

Crazy! Rückblickend schaue ich jetzt auf diesen Monat und frage mich: Kann ich überhaupt irgendwas ZWISCHEN "on fire" und "Ruhemodus"? (Und muss das überhaupt sein?)

Ich weiß jetzt seit vier Jahren von meiner Hochbegabung und spüre immer wieder, wie sehr ich intellektuell tiefe und auch zeitlich intensive Projekte, wie ein MamaVisions-Wochenende, liebe! Ich kann mich da so richtig reingeben und all-in gehen! 

Danach brauche ich allerdings auf jeden Fall die Ruhe und das Nichtstun... aber nicht zu lange! Denn ich weiß auch genau, dass mein System Unterforderung genau so stressig findet, wie Überforderung.

Es hilft mir auf jeden Fall sehr von meinem "special feature" zu wissen und anzuerkennen, dass ich mich manchmal fast wie aus dem Nichts wieder einmal in Situationen wiederfinde, in denen ich total gelangweilt bin und nicht weiß, wohin mit mir. Oder in denen ich eigentlich weiß, dass ich Pause brauche und dann aber so begeistert in einem Projekt festhänge, sodass ich kein Ende finde. 

Kennst du das auch? Schreib mir gerne, wie du damit umgehst. Das Ding mit der passenden und stimmigen Balance ist bei mir jedenfalls noch „work in progress" – und ich habe das Schweigeretreat am Ende des Monats als Geschenk erlebt: als bewusste Unterbrechung, die mich wieder mit mir verbunden hat.

Einfach sein: Mein Lieblingsbaum und ich während meines achttägigen Schweigeretreats Ende März.


Vielleicht ist das ja meine Antwort auf die Balance-Frage: nicht ein dauerhafter Gleichgewichtszustand, sondern das Wissen, wann es Zeit ist, innezuhalten.. 

IFS - Zertifizierung abgeschlossen!

Hach - wie schön, ENDLICH! Da ist mein offizielles IFS-Beraterin-Zertifikat.

Seit Sommer 2020 weiß ich, dass IFS ("Systemische Therapie mit der Inneren Familie" nach Richard Schwartz) neben dem Mama-und-Liebespartnerin-Sein die eine Sache in meinem Leben sein soll, in der ich richtig richtig gut sein will. IFS hat mir persönlich und mittlerweile auch durch mich dutzenden von Mamas und damit auch all unseren Kindern so viel Heilung gebracht, dass es mir ein inneres Bedürfnis ist, diese Lebenshaltung so vielen Familien wie möglich zur Verfügung zu stellen.

Nach einem Einführungsworkshop begann meine Ausbildung im Jahr 2022 und ich habe mir bewusst Zeit gelassen für die verschiedenen Module und Selbsterfahrungs- sowie Supervisionsstunden.

Jetzt bin ich also endlich offiziell durch das IFS-Institut München zertifizierte IFS-Beraterin. Da ich seit fast drei Jahren nun auch als Assistentin in der Ausbildung von IFS-TherapeutInnen und -BeraterInnen aktiv bin, ist der nächste bald anstehende Schritt die Zertifizierung als IFS-Supervisorin.

Meine IFS-Family beim Seminar vor Ort bestehend aus IFS-TrainerInnen,
KollegInnen und Tandem-PartnerInnen hat mit mir gefeiert.

Ich bin sehr stolz und dankbar, meinen Teil zur Bekanntmachung von IFS auf so vielen Ebenen beizutragen.

Wenn du genauer wissen möchtest, was IFS genau ist, kannst du das hier auf meinem Blog nachlesen.

Schweigeretreat mit Matthias

Was soll ich dazu sagen? 😉😀

Vielleicht fragst du dich, wie es dazu kam. Matthias und ich haben schon vor 12 Jahren einmal eine gemeinsame Retreat-Erfahrung gemacht: Wir haben an "Kontemplativen Exerzitien" nach Ignatius von Loyola teilgenommen, bei denen es um die komplette Reizreduzierung geht, um sich selbst den Raum zu schaffen, ganz im Hier und Jetzt anzukommen. Einfach zu SEIN.

In diesem Zustand wird Heilung auf einer tiefen Ebene möglich: Themen bahnen sich ihren Weg über den Körper, die im Beschäftigt-Sein des Alltags niemals ihren Platz hätten. Und ich habe auch die Erfahrung machen dürfen, dass Heilung wie von selbst geschieht - wenn ich erstmal alle Widerstände abgelegt und mich ganz dem Sein hingegeben habe.

Diese Erfahrung hat mich damals schon so berührt, dass ich wusste, ich würde sie mir wieder schenken. Kurz vor der Geburt unseres dritten Kindes bin ich noch ein weiteres Mal alleine ins Schweigen gegangen - und jetzt hatten uns meine Eltern zum 40. Geburtstag die Kinderbetreuung für die Zeit der Schweigeexerzitien geschenkt, sodass wir ziemlich spontan im Februar direkt buchten.

Während ich das schreibe, spüre ich noch die veränderte und feine Wahrnehmung meiner selbst. Durch die komplette Reduzierung der Reize von außen konnte ich acht Tage lang mich nur auf mich selbst konzentrieren, den Themen Raum geben, die sich gerade zeigen wollten, und die Bedürfnisse stillen, die ich gerade hatte.

Acht Tage einfach sein und mich selbst, meine Prozesse und die Natur wahrnehmen & spüren.

Spannend war zum Beispiel, dass ich ab Tag 1 null Verlangen nach Koffein gespürt habe! Ich würde mich jetzt nicht als Kaffee-Junkie bezeichnen, aber im vollen Familienalltag liebe ich schon meinen täglichen Chi*. Das wissen alle, die mich näher kennen.

Neben der Möglichkeit, so viel zu schlafen, wie ich wollte, nehme ich außerdem mit: 

  • ein geschärftes Bewusstsein über meine Muster. Gleich zu Beginn meldete sich zum Beispiel ein ganz aktiver, empörter Mama-Teil: Was soll das hier? Welchen Sinn ergibt es, eine Woche lang „nichts zu tun", während unser Jüngster mich zuhause vermisst? So wertvoll, das wahrzunehmen! Nachdem ich diese Einwände angeschaut hatte – es kamen natürlich noch einige mehr – fand ich mehr und mehr ins Hier und Jetzt.
  • Wenn ich im Moment bin, dann gibt es keine Langeweile! Was für ein krasses Gefühl: zu spüren ich bin gerade ganz da, ganz im Flow und alles darf sein! Und ich bin einfach draußen, einfach mit mir, mein Kopf ist (fast) ruhig und es ist einfach nur schön. Mehr brauche ich nicht!
  • Die Impulse, Ideen und Antworten kommen einfach - aus der Stille heraus. Ich bin gläubige Christin und glaube, dass Gott sich nichts lieber wünscht, als dass sie** uns persönlich begegnen und begleiten will, wenn wir sie lassen. Das durfte ich ganz konkret spüren und erfahren: durch Fragen, die sie mir stellte, durch unerwartete Antworten, die sie mir zeigte und auch durch Begegnungen mit ihr und meiner verstorbenen Schwester. Das sind Erfahrungen, die mich sehr tief und nachhaltig berührt haben.

Jetzt heute, fünf Tage nach unserer Rückkehr, merke ich, wie mich viele Manager-Anteile schon wieder gut durch unser Familienleben chauffieren: eine Grundanspannung und ein Fokus, auf das, was jetzt an To-dos ansteht, ein Familienmanager, der Essensplan und Familientermine im Blick hat... Das ganz normale Familienleben eben!

Gleichzeitig spüre ich meine gefüllten Energietanks, die Vorfreude auf alles, was jetzt kommt und die Ideen aus der Schweigezeit, die auf ihre Umsetzung warten! Und ich bin so dankbar, dass Matthias und ich diese Zeit dank der Hilfe meiner Eltern gemeinsam erleben konnten - und dass ich einen Mann an meiner Seite habe, der Lust darauf hat, solche Zeiten mit mir zu erleben.

Schnappschuss von Matthias und mir auf dem Weg in die Schweigeexerzitien.

Was mich sonst noch so diesen Monat beschäftigt hat:

  • I-Kraft für unsere 11jährigen?
    Unser Ältester ist ein Mensch mit Autismus und wünscht sich eine Schulbegleitung. Dank der Integrationskraft einer Klassenkameradin konnte er bereits seit Beginn dieses Schuljahres von den Vorteilen dieser persönlichen Begleitung in der Schule profitieren: Ein echter Glücksgriff für uns! Sie war in Momenten zur Stelle, in denen Mr. 11 emotional überfordert war und beispielsweise nicht von selbst darauf kam, dass ihm jetzt der Nebenraum mit mehr Ruhe gut tun würde. Die Klassenkameradin verliert allerdings zum Sommer ihren I-Kraft-Bedarf. Daraus entstand der Wunsch bei Mr. 11, eine eigene Integrationskraft an seiner Seite zu haben. Daher lote ich aktuell die Möglichkeiten aus, die wir haben, um ihm das zu ermöglichen. 
  • Au Pair ab Sommer?
    Da unser geliebtes Kindermädchen gerade mitten im Abitur steckt und ab Sommer ein duales Studium beginnt, brauchen wir eine neue Basis-Kinderbetreuung. Aufgrund des Alters unserer Kinder und den Vorteilen eines Kindermädchens mit Führerschein denke ich aktuell ganz konkret darüber nach, ob ein Au Pair vielleicht eine coole Lösung für uns sein könnte. Ich selbst habe als 19jährige schon eine Familie mit drei Kindern unterstützt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Falls du das hier liest und als Gastmutter schon ein Au Pair aufgenommen hast - also auch die andere Seite kennst -, melde dich gerne bei mir und berichte mir von deinen Erfahrungen. Ich würde mich sehr über Austausch dazu freuen.


* Hinweis: Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

**Ich mixe die Personalpronomen für Gott gerne, weil ich mir vorstelle, dass sie weder rein männlich noch weiblich ist.

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