Mai 4

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April 2026: Komfortzonendehnung deluxe

Kaum waren wir aus unserem Schweige-Retreat wieder da, waren wir auch schon wieder voll drin im Familien- und Businessleben.

Der April hat uns ALLES beschert: wunderschöne Familienzeiten, einen mega Fail mit der Zahnfee von Matthias und mir, eine spontane Kongressteilnahme und eine fast nicht vorhandene Challenge-Vorbereitung, die ich glücklicherweise immer wieder drehen konnte.

Aber lies selbst:

Kreative, prokrastinierende Challenge-Vorbereitung

Kennst du das? Du entscheidest etwas Tolles, Großes, das dir sehr am Herzen liegt in die Welt zu bringen und dann … tust du nichts.

Das habe ich im April mit meiner Gefühlsstark glücklich - Challenge gemacht. Zumindest am Anfang des Monats.

Oder sagen wir besser: Ich habe ganz viel gemacht – nur nicht das, was eigentlich dran war.

Da war eine ganze Teileparty am Start, die verhindert hat, dass ich damit an die Öffentlichkeit gehe.

Zweifel („Was, wenn die Challenge überhaupt nicht wirksam ist?“ oder auch: „Was, wenn niemand dabei sein will?“), Kleinmacher („Warum solltest gerade du so eine Challenge anbieten? Für wen hältst du dich?“) und ein damit einhergehender überforderter Teil („Puh, das ist eh so viel Arbeit! Schaffe ich das überhaupt in der Qualität, wie ich das haben will…? Wahrscheinlich nicht…“) haben mich tagelang in Schach gehalten.

Ich habe es erst nur am Rande bemerkt.

Ich habe beobachtet, wie die Challenge auf meiner Prioritäten-Liste immer weiter nach hinten gerutscht ist – obwohl sie eigentlich auf Platz 1 sein sollte.

Und gleichzeitig kamen diese ganzen schönen Ablenkungsmuster.

Zum Beispiel mein Zocker, der so gerne ein bestimmtes Spiel spielt, bei dem er genau weiß, was zu tun ist, um zu gewinnen. Sicheres Erfolgserlebnis, klare Regeln, kein Risiko.

Die Challenge war das komplette Gegenteil davon.

Zum ersten Mal habe ich entschieden, dass ich die Türen ganz weit aufmache, so dass alle Mamas mit gefühlsstarken Kindern kostenlos dabei sein können. Das habe ich so noch nie gemacht.

Und ich habe gemerkt, was das in mir auslöst. Es ging nicht einfach um Ausreden wie "keine Lust" oder "keine Zeit", wie mir das sonst schonmal gerne passiert, wenn etwas dann doch nicht wichtig genug ist. 

Da sind Teile in mir, die sehr genau spüren, was da auf dem Spiel steht: Sichtbarkeit, Bewertung von außen, die Möglichkeit zu scheitern.

Und die melden sich in Form von Ablenkern, Unruhegefühl im Körper, Enge, springenden Gedanken...

Ich habe also die Anmeldung nicht „einfach gemacht“, easy peasy und fertig. Ich habe sie aufgeschoben, so lange bis ich mich getraut habe, hinzuschauen.

Vielleicht findest du dich gerade auch in diesem Moment wieder, in denen es eng wird: zum Beispiel, in dem dein Kind etwas macht und du innerlich sofort reagierst. Wo du eigentlich anders sein willst – und es trotzdem nicht schaffst, obwohl du schon so viel gelesen hast. Und trotzdem kommst du da nicht ran, weil dein Körper schneller ist und etwas in dir übernimmt. Das ist der Moment, wo du lauter wirst oder dichtmachst. 

Was mir geholfen hat, die Anmeldung zur Challenge trotzdem fertigzustellen

  • Ich habe für meine zweifelnden und ängstlichen Teile gegenüber meinem Mann und meinem Team gesprochen. Und wie jedes Mal, wenn ich mich authentisch zeige, habe ich so viel Mitgefühl zurückbekommen: Das hat meinen Zweiflern geholfen sich zu entspannen. Denn sie haben gespürt: Egal, wie die Challenge verläuft und wie viele Mamas dabei sein wollen - Matthias und mein Team stehen hinter mir und feiern so sehr, dass ich diese Challenge mache.
  • Ich habe immer wieder zugelassen, den Zweifler und den ängstlichen Teil in meinem Körper wirklich zu spüren und dorthin Mitgefühl zu schicken. So lernt mein Körper, dass es sicher ist, auch mit dem Zweifel und der Angst weiterzugehen.

Genau um diesen Moment geht es. Das ist übrigens auch das, worum es in der Gefühlsstark glücklich - Challenge geht. Dass du anfängst, genau in dem Moment bei dir zu bleiben, wenn alles in dir eigentlich weglaufen oder losschreien will. 

Und wir fokussieren uns natürlich auf unser Lieblingsthema: wie das im gefühlsstarken Familienleben gelingt.
Ich freue mich schon mega drauf (die meisten meiner Teile jedenfalls 😉)!!

Wenn du merkst, dass genau das dein Punkt ist, dann wirst du dich in der Challenge wiederfinden.

Willst du dabei sein und erfahren, wie du gefühlsstark-glückliche Momente am laufenden Band zaubern kannst, ohne mehr tun oder dich zusammenreißen zu müssen?

Die Anmeldung ist jetzt nämlich - ta daaaaa - fertiggestellt! Du kannst dich schon eintragen und als meine Blogleserin eine der ersten auf der Anmeldeliste sein. Der Login wird im Laufe der Woche möglich sein. 

Ich fahre in Kur und ihr kriegt richtig coole Impulse: Am 20. Mai geht's los - bist du dabei?


Unser mega Zahnfee-Fail

Was machst du eigentlich in den Momenten, in denen du als Eltern so richtig verkackst und nichts mehr ändern kannst? Wenn du dich das auch schonmal gefragt hast, lies weiter: 

Unser jüngster Sohn hatte wochenlang auf seinen ersten ausgefallenen Zahn gewartet. Es war ein riesiges Thema für ihn, denn er war einer der Letzten in seiner Klasse, der noch keinen Zahn verloren hatte. Außerdem fragte er sich die ganze Zeit, wie es wohl wäre, wenn er dann seinen Zahn unters Kopfkissen legt und ob die Zahnfee auch zu ihm kommt...

An einem Mittwoch im April war es so weit: Morgens war da eine Zahnlücke in seinem Mund, juchuuu!! Er war richtig stolz und aufgeregt, und wir haben den Zahn zusammen in ein kleines Fläschchen mit Deckel gelegt und auf den Küchentisch gestellt.

Im Laufe des Tages ging alles seinen normalen Gang, bis mein Mann mich nachmittags anrief (ich saß wie immer vor der Turnhalle, wo meine Tochter trainiert) und mich fragte, wo der Zahn denn sei. Ich erzählte ihm von dem Fläschchen und es stellte sich heraus, dass mein Mann das Fläschchen aus Versehen in die Spülmaschine gestellt hatte und der Zahn damit weg war...

Scheiße ey. In diesem Moment war klar, dass wir nichts tun konnten, um den Zahn zurückzubekommen. Lukas reagierte mit viel Traurigkeit, Wut und Enttäuschung, und auch Matthias und ich haben total mitgefühlt - nicht zuletzt, weil wir so gerne die Zeit zurückgedreht und das Fläschchen an einem sicheren Ort aufbewahrt hätten...

Aber es war klar: Wir konnten den Zahn nicht zurückholen, also taten wir das einzige, das in solchen Momenten hilft: Wir haben seine Gefühle ernst genommen und ihn durch diesen Moment begleitet.

Erst als es in ihm ruhiger wurde, haben wir gemeinsam eine Lösung gefunden und einen Zettel an die Zahnfee geschrieben, auf dem wir erklärt haben, was passiert ist.

Am nächsten Morgen lag trotzdem ein 2-Euro-Stück unter seinem Kopfkissen, und obwohl eine leise Erleichterung da war, blieb auch ein Teil der Traurigkeit bestehen, weil er eben am liebsten den echten Zahn und nicht nur so einen Zettel unter das Kopfkissen gelegt hätte.

Was mich sonst so im April beschäftigt hat:


  • Der April ist immer auch ein Monat voller Feiertage für uns. Wir haben unseren Hochzeitstag und auch den 40. Geburtstag meines Mannes gefeiert - das war schön!
  • Ich laufe wieder regelmäßig und das tut so gut!! Falls ich jemals wieder damit aufhöre, kannst du mich dann daran erinnern, dass ich wieder anfange? 😉
  • Ich habe erste Kennenlerngespräche mit AuPair-BewerberInnen geführt. Mega spannend und aufregend!

Hier noch ein Schnappschuss von einem Besuch bei meiner tierlieben Tante,
bei der gerade Küken geschlüpft waren. Da mussten wir natürlich hin!

Meine Bücherliste im April

  • Laura Seiler: Es ist alles da
    Eigentlich liebe ich ja ihre Bücher, aber dieses kann ich tatsächlich nicht empfehlen. Inhaltlich ist es grundsätzlich super wichtig, denn es geht darum, wie wichtig es ist nach innen zu schauen und den Körper in unsere Transformationsprozesse mit einzubeziehen (etwas, das auch in meiner Arbeit mit den Inneren Anteilen zentral ist). Der Schreibstil ist allerdings sehr allgemein gehalten und bleibt in allgemeinen Aussagen stecken.

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