Kaum waren wir aus unserem Schweige-Retreat wieder da, waren wir auch schon wieder voll drin im Familien- und Businessleben.
Der April hat uns ALLES beschert: wunderschöne Familienzeiten, einen mega Fail mit der Zahnfee von Matthias und mir, eine spontane Kongressteilnahme und eine fast nicht vorhandene Challenge-Vorbereitung, die ich glücklicherweise immer wieder drehen konnte.
Aber lies selbst:
Ich fahre in Kur und ihr kriegt richtig coole Impulse: Am 20. Mai geht's los - bist du dabei?
Unser mega Zahnfee-Fail
Was machst du eigentlich in den Momenten, in denen du als Eltern so richtig verkackst und nichts mehr ändern kannst? Wenn du dich das auch schonmal gefragt hast, lies weiter:
Unser jüngster Sohn hatte wochenlang auf seinen ersten ausgefallenen Zahn gewartet. Es war ein riesiges Thema für ihn, denn er war einer der Letzten in seiner Klasse, der noch keinen Zahn verloren hatte. Außerdem fragte er sich die ganze Zeit, wie es wohl wäre, wenn er dann seinen Zahn unters Kopfkissen legt und ob die Zahnfee auch zu ihm kommt...
An einem Mittwoch im April war es so weit: Morgens war da eine Zahnlücke in seinem Mund, juchuuu!! Er war richtig stolz und aufgeregt, und wir haben den Zahn zusammen in ein kleines Fläschchen mit Deckel gelegt und auf den Küchentisch gestellt.
Im Laufe des Tages ging alles seinen normalen Gang, bis mein Mann mich nachmittags anrief (ich saß wie immer vor der Turnhalle, wo meine Tochter trainiert) und mich fragte, wo der Zahn denn sei. Ich erzählte ihm von dem Fläschchen und es stellte sich heraus, dass mein Mann das Fläschchen aus Versehen in die Spülmaschine gestellt hatte und der Zahn damit weg war...
Scheiße ey. In diesem Moment war klar, dass wir nichts tun konnten, um den Zahn zurückzubekommen. Lukas reagierte mit viel Traurigkeit, Wut und Enttäuschung, und auch Matthias und ich haben total mitgefühlt - nicht zuletzt, weil wir so gerne die Zeit zurückgedreht und das Fläschchen an einem sicheren Ort aufbewahrt hätten...
Aber es war klar: Wir konnten den Zahn nicht zurückholen, also taten wir das einzige, das in solchen Momenten hilft: Wir haben seine Gefühle ernst genommen und ihn durch diesen Moment begleitet.
Erst als es in ihm ruhiger wurde, haben wir gemeinsam eine Lösung gefunden und einen Zettel an die Zahnfee geschrieben, auf dem wir erklärt haben, was passiert ist.
Am nächsten Morgen lag trotzdem ein 2-Euro-Stück unter seinem Kopfkissen, und obwohl eine leise Erleichterung da war, blieb auch ein Teil der Traurigkeit bestehen, weil er eben am liebsten den echten Zahn und nicht nur so einen Zettel unter das Kopfkissen gelegt hätte.
Was mich sonst so im April beschäftigt hat:
- Ich habe am gefühls.stark Online-Kongress von Debi Dorscht als Speakerin teilgenommen. Das war so cool!! Ich finde es mega, was Debi da auf die Beine gestellt hat.
Der Kongress findet statt vom 4. bis 8.Mai 2026 und die Teilnahme ist kostenlos. Hier kannst du dich noch anmelden.
- Der April ist immer auch ein Monat voller Feiertage für uns. Wir haben unseren Hochzeitstag und auch den 40. Geburtstag meines Mannes gefeiert - das war schön!
- Ich laufe wieder regelmäßig und das tut so gut!! Falls ich jemals wieder damit aufhöre, kannst du mich dann daran erinnern, dass ich wieder anfange?
- Ich habe erste Kennenlerngespräche mit AuPair-BewerberInnen geführt. Mega spannend und aufregend!

Hier noch ein Schnappschuss von einem Besuch bei meiner tierlieben Tante,
bei der gerade Küken geschlüpft waren. Da mussten wir natürlich hin!
Meine Bücherliste im April
- Elton John: Me
Diese Autobiografie habe ich jetzt zum zweiten Mal durch und sie zeigt mir jedes Mal: Du kannst im Leben sowas von "auf die schiefe Bahn" geraten und danach trotzdem noch alles drehen und so richtig was draus machen. Außerdem LIEBE ich ja britischen Humor und den hat Elton sowas von!! - Die Kopf-frei Methode von Carolin Habekost
Ich dachte ja vorher schon, dass ich strukturiert und organisiert bin, aber jetzt ey... ich sag's dir!Dicke Empfehlung für alle Menschen, die sich fragen, wie man im vollgepackten Familienalltag den Überblick über alle To-dos behält und sie auch noch erledigt bekommt!! Carolin ist eine meiner Business-Buddies und macht Zeitmanagement für Mamas sehr leicht und unterhaltsam.
Übrigens, wenn du deine To - do - Liste gerne halbieren möchtest und dich fragst, wie das im vollgepackten Mama-Alltag gehen soll, kannst du dich gerade zu Carolins "Kopf-frei-Woche" anmelden (Herzensempfehlung, unbezahlte Werbung).

- Laura Seiler: Es ist alles da
Eigentlich liebe ich ja ihre Bücher, aber dieses kann ich tatsächlich nicht empfehlen. Inhaltlich ist es grundsätzlich super wichtig, denn es geht darum, wie wichtig es ist nach innen zu schauen und den Körper in unsere Transformationsprozesse mit einzubeziehen (etwas, das auch in meiner Arbeit mit den Inneren Anteilen zentral ist). Der Schreibstil ist allerdings sehr allgemein gehalten und bleibt in allgemeinen Aussagen stecken.
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